Nach dem Laserauftragsschweißen wird häufig heißisostatisches Pressen (HIP) angewendet, um innere Porosität zu beseitigen und die Verbindungsqualität zu verbessern. HIP erhöht die Ermüdungsfestigkeit und verhindert die Rissbildung – besonders wichtig für Hochtemperatur-Superlegierungen, die in Luft- und Raumfahrt Anwendungen eingesetzt werden.
Wärmebehandlung wird verwendet, um die Kornstruktur zu verfeinern, Eigenspannungen zu reduzieren und die Ausscheidungshärtung in Legierungen wie Inconel 718 zu aktivieren. Dieser Schritt verbessert die Kriech- und Ermüdungsbeständigkeit – entscheidend für die Langzeithaltbarkeit unter zyklischer Belastung oder extremen thermischen Bedingungen.
Um die Maßhaltigkeit wiederherzustellen, gewährleistet die Nachbearbeitung nach dem Auftragsschweißen durch Superlegierungs-CNC-Bearbeitung korrekte Toleranzen und Oberflächenqualität. Präzise Bearbeitung ist unerlässlich bei der Reparatur von Wellen, Turbinenkomponenten oder Dichtflächen, die montagefertige Bedingungen erfordern.
Die abschließende Validierung durch Materialprüfung und -analyse, einschließlich Röntgen, REM, Ermüdungsprüfung und Maßkontrolle, bestätigt, dass das reparierte Bauteil die Betriebsstandards erfüllt. Dies stellt sicher, dass die durch Auftragsschweißen und Nachbearbeitung erreichte Mikrostrukturumwandlung effektiv und zuverlässig ist.
Komponenten, die in den Sektoren Energieerzeugung und Öl und Gas eingesetzt werden, können zusätzliche Korrosions- oder Wärmebarriereschichten erfordern. Verfahren wie die Wärmebarriereschicht (TBC) schützen die laserauftragsschweißte Schicht weiter und verlängern die Lebensdauer in rauen Umgebungen.