Inconel 718 ist eine Nickelbasis-Superlegierung, die für Festigkeit im Luftfahrtbereich, Korrosionsbeständigkeit und Langzeitperformance bei hohen Temperaturen entwickelt wurde. Mit dem 3D-Druck ermöglicht Inconel 718 die Herstellung komplexer Kraftstoffrohre für Luftfahrttriebwerke mit optimierter Geometrie, reduziertem Gewicht und hervorragender Ermüdungsbeständigkeit.
Bei Neway Aerotech sind wir spezialisiert auf additive Fertigung mit Inconel 718 unter Verwendung des Selektiven Laserschmelzens (SLM), um präzise Luftfahrtkomponenten, einschließlich Triebwerkskraftstoffrohre und Fluidleitsysteme, zu liefern.
Parameter | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
Druckverfahren | Selektives Laserschmelzen (SLM) | Ermöglicht Aufbauten mit hoher Auflösung und Dichte |
Schichtdicke | 30–50 μm | Unterstützt dünnwandige Rohrmerkmale |
Wandstärke | 0,8–1,5 mm | Optimal für drucktragende Luftfahrtkanäle |
Oberflächenrauheit (wie gebaut) | Ra 8–15 μm | Kann durch Polieren oder interne Strömungsbehandlung reduziert werden |
Nachbearbeitung | HIP, Auslagerung, CNC-Bearbeitung | Stellt mechanische Integrität und Maßgenauigkeit sicher |
Eigenschaft | Wert | Funktionaler Vorteil |
|---|---|---|
Betriebstemperatur | Bis zu 980 °C | Bewältigt thermische Belastungen in Turbinenumgebungen |
Streckgrenze @ 700 °C | ≥ 720 MPa | Behält Form unter zyklischer Belastung und Innendruck bei |
Korrosionsbeständigkeit | Ausgezeichnet in oxidierenden Medien | Widersteht Kraftstoff- und Verbrennungsgasexposition |
Ermüdungslebensdauer | >10⁸ Zyklen bei 650 MPa | Geeignet für vibrationsbelastete Turbinenmontagestellen |
Schweißbarkeit und Duktilität | Hoch | Ermöglicht Gestaltungsfreiheit mit integrierten Armaturen |
Pulver: Gaszerstäubtes Inconel 718, kugelförmig D50 ~35 μm, zertifiziert für den Luftfahrteinsatz.
Baurichtung: Ausgerichtet, um Stützen in Strömungsbereichen zu minimieren und Verzerrungen interner Kanäle zu vermeiden.
Nachbehandlung:
HIP zur Beseitigung innerer Porosität.
Wärmebehandlung gemäß AMS 5663: 980 °C Lösungsglühen + 720 °C/8 h + 620 °C/8 h Auslagerung.
CNC-Bearbeitung für Verbindungsstellen, Flansche und Gewindegeometrie.
Passivierung für Korrosionsbeständigkeit.
Ein Integrator für Turbinentriebwerke benötigte ein maßgeschneidertes Kraftstoffrohr mit dünnwandiger Geometrie, integrierten Halterungen und nicht-linearer Führung. Die traditionelle Fertigung umfasste das Biegen, Schweißen und Fügen mehrerer Teile, was potenzielle Schwachstellen einführte und die Durchlaufzeit verlängerte.
Konstruktion: Komplexes 3D-Modell mit 1,2 mm Nennwandstärke und integrierten Klemmen/Anschlüssen.
Druck: SLM auf einem 400-W-System, 40 μm Schichten, Argonatmosphäre.
Nachbearbeitung:
HIP bei 1200 °C / 100 MPa für 4 Stunden.
Wärmebehandelt und ausgelagert.
Innenoberfläche mittels Abrasivstrombearbeitung auf Ra ≤ 5 μm geglättet.
Endbearbeitung:
AN-Flansche auf ±0,01 mm bearbeitet.
Schweißfertige Fassungen geschliffen und gefast.
KMG überprüfte Ausrichtungs- und Passungstoleranzen.
Röntgenprüfung und Ultraschallprüfung zeigten 100 %ige Verbindungsintegrität.
Dichtheitsprüfung bei dem 2-fachen Betriebsdruck (7 bar) ohne Fehler.
Thermischer Zyklustest mit 500 Zyklen zwischen 100 °C und 950 °C – keine beobachtete dimensionale oder mikrostrukturelle Verschlechterung.
Das gedruckte Kraftstoffrohr aus Inconel 718 eliminierte 5 Schweißnähte, reduzierte das Gewicht um 18 % und verkürzte die Lieferkette um über 40 %. Alle Anforderungen an mechanische, thermische und Strömungstests wurden für die Integration in eine zertifizierte Turbinenbaugruppe erfüllt.
Was ist die minimale Wandstärke, die für Inconel-Kraftstoffrohre zuverlässig gedruckt werden kann?
Können gedruckte Rohre aus Inconel 718 nachträglich mit anderen Metallkomponenten verschweißt oder gelötet werden?
Welche Oberflächenveredelung verbessert den Durchfluss und reduziert den Druckverlust in gedruckten Kraftstoffleitungen?
Sind HIP und Wärmebehandlung für ermüdungskritische Kraftstoffleitungs Komponenten notwendig?
Können Druck-, Vibrations- und Thermozyklustests vor dem Versand durchgeführt werden?