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Corrax (CX) On-Demand Custom Automotive Parts 3D Printing

Inhaltsverzeichnis
Einführung in Corrax Edelstahl-Werkzeugstahl für den 3D-Druck in der Automobilindustrie
SLM-Fertigungskapazitäten für additive Fertigung von Corrax (CX)
Prozessspezifikationen
Warum Corrax ideal für Automobilanwendungen ist
Strategie für Nachbearbeitung und Oberflächenveredelung
Fallstudie: 3D-gedruckter Corrax-Formeinsatz für Werkzeug zur Herstellung von HVAC-Gehäusen in der Automobilindustrie
Projekthintergrund
Fertigungsablauf
Ergebnisse und Verifizierung
Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Einführung in Corrax Edelstahl-Werkzeugstahl für den 3D-Druck in der Automobilindustrie

Corrax (CX) ist ein ausscheidungshärtender Edelstahl-Werkzeugstahl, der für seine hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und hervorragende Polierbarkeit bekannt ist. Seine Maßhaltigkeit und Leistung nach dem Aushärten machen ihn ideal für Automobilformen, Werkzeugeinsätze, Halterungen und Leistungskomponenten, die Präzision und Langlebigkeit erfordern.

Bei Neway Aerotech ermöglichen unsere 3D-Druckdienste für Edelstahl die bedarfsgerechte Fertigung individueller Corrax-Teile mittels Selective Laser Melting (SLM) für optimierte Automobilwerkzeuge und Endanwendungskomponenten mit kurzen Lieferzeiten.

SLM-Fertigungskapazitäten für additive Fertigung von Corrax (CX)

Prozessspezifikationen

Parameter

Wert

Relevanz für Automobilkomponenten

Schichtdicke

30–50 µm

Unterstützt hohe Detailauflösung

Oberflächenrauheit (im Bauzustand)

Ra 8–12 µm

Ideal für Formen und Kontaktflächen

Härte nach dem Altern

~48 HRC

Langlebig für verschleißanfällige Werkzeuge

Bauatmosphäre

Argon

Erhält Korrosions- und mechanische Integrität

Zerspanbarkeit

Hervorragend nach dem Altern

Unterstützt nachgelagertes Bohren und Reiben

Warum Corrax ideal für Automobilanwendungen ist

Eigenschaft

Wert

Anwendungsfall in der Automobilindustrie

Zugfestigkeit

~1200 MPa (gealtert)

Hochfeste Halterungen und Einsatzkomponenten

Aushärteverhalten

Einstellbar (H900–H1025)

Anpassbar an Anforderungen an Zähigkeit oder Härte

Korrosionsbeständigkeit

Vergleichbar mit 420er Edelstahl

Geeignet für exponierte Umgebungen unter der Motorhaube

Thermische Stabilität

Hervorragend

Behält Form in beheizten Formwerkzeugen bei

Polierbarkeit

Sehr hoch

Geeignet für Class-A-Oberflächenformen und Gehäuse

Strategie für Nachbearbeitung und Oberflächenveredelung

  • Wärmebehandlung: Ausscheidungshärtung bei 520–550 °C für gewünschte Festigkeit und Maßpräzision.

  • CNC-Bearbeitung: Angewendet auf Montageflächen, Gewindebohrungen oder Trennlinien in Formen.

  • Passivierung: Verbessert die Korrosionsbeständigkeit für im Feld eingesetzte Komponenten.

  • Oberflächenveredelung: Polieren oder Strahlen je nach Endanwendung (Class-A-Oberflächen oder strukturelle Nutzung).

Fallstudie: 3D-gedruckter Corrax-Formeinsatz für Werkzeug zur Herstellung von HVAC-Gehäusen in der Automobilindustrie

Projekthintergrund

Ein Tier-1-Zulieferer der Automobilindustrie benötigte einen individuellen Spritzguss-Formeinsatz für eine Kunststoff-HVAC-Gehäusekomponente mit integrierten Clips und Hinterschneidungen. Der Einsatz erforderte Korrosionsbeständigkeit aufgrund wiederholter Exposition gegenüber feuchten Umgebungen und Kühlschmiermitteln.

Fertigungsablauf

  1. Konstruktion: Detailliertes Einsatzmodell mit Kühlkanälen und Clip-Lösefunktionen.

  2. Material: Corrax-Werkzeugstahlpulver, D50 ~35 µm.

  3. Druck: SLM mit 40 µm Schichthöhe, 350 W Laser, Argon-Schutzgas.

  4. Nachbearbeitung:

    • Wärmegealtert bei 525 °C für 4 Stunden.

    • Passflächen CNC-bearbeitet auf ±0,01 mm.

    • Kühlkanäle gerieben und gereinigt.

  5. Validierung:

    • KMG-Inspektion der Kern-/Hohlraumgeometrie.

    • Werkzeug installiert und durchlief 1.000 Spritzgießzyklen ohne Verschleiß oder Verformung.

Ergebnisse und Verifizierung

Der Corrax-Einsatz reduzierte die Formenentwicklungszeit im Vergleich zur traditionellen Bearbeitung um 50 %. Die Oberflächenpolitur erfüllte das VDI-3400-Class-12-Finish, und der Einsatz behielt seine Form über mehr als 20 Produktionsstunden ohne Rissbildung oder Korrosionserscheinungen. Der Kunde erweiterte den Einsatz auf zusätzliche Sensor- und Zierleistenwerkzeuge.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

  1. Was ist der Unterschied zwischen Corrax und herkömmlichen Werkzeugstählen wie H13 in Automobilformen?

  2. Können 3D-gedruckte Corrax-Teile in strukturellen Anwendungen über die Werkzeugherstellung hinaus verwendet werden?

  3. Ist Corrax für Halterungen unter der Motorhaube oder schwingungsgedämpfte Baugruppen geeignet?

  4. Wie wird die Wärmebehandlung zum Altern für das Verhältnis von Festigkeit zu Duktilität bei Corrax optimiert?

  5. Welche Oberflächenbehandlungen verbessern die Polierbarkeit und den Korrosionsschutz bei Corrax-Drucken?