Die traditionelle Prototypenfertigung von Kraftstoffsystemmodulen erfordert kundenspezifische Werkzeuge und komplexe Bearbeitung. Durch die Nutzung eines 3D-Druck-Service wird die Prototypenherstellung erheblich beschleunigt, was die Bewertung von Dichtungsflächen, Druckfluss und Montagepassung innerhalb von Tagen ermöglicht. Dies senkt die Entwicklungskosten und ermöglicht schnelle Iterationen während der frühen Designvalidierung in Luft- und Raumfahrt sowie Energieanwendungen.
Kraftstoffmodule erfordern oft komplexe interne Kanäle zur Regelung der Zerstäubung und Drucksteuerung. Durch Superlegierungs-3D-Druck können Ingenieure gittergestützte Wände, Gradientendickenbereiche und konturierte Strömungswege erstellen, die die traditionelle Fertigung nicht herstellen kann. Diese funktionalen Geometrien können unter realistischen Motorsimulationsbedingungen vor der Serienproduktion bewertet werden.
Kandidatenlegierungen wie Inconel 625 und pulvermetallurgische Materialien wie FGH96 können gedruckt werden, um ihre Korrosionsbeständigkeit, Druckintegrität und thermische Leistung zu testen. Nach der Validierung kann der Prototyp durch Vakuum-Feinguß oder präzise CNC-Fertigung skaliert werden.
Nach dem Druck werden Bauteile mittels Heißisostatischem Pressen (HIP) konsolidiert und durch Materialprüfung und -analyse bewertet, um Ermüdungsbeständigkeit und Drucktoleranz sicherzustellen. Die endgültige Passform wird durch präzise Superlegierungs-CNC-Bearbeitung erreicht, um strenge Luftfahrt-Montagestandards zu erfüllen.