Die Qualitätsüberprüfung beginnt mit NDE-Verfahren wie Ultraschallprüfung und Röntgeninspektion. Diese Techniken erfassen innere Porosität, mangelnde Verschmelzung und unterirdische Rissbildung innerhalb der Beschichtungsschicht und des Titansubstrats. Solche Inspektionen sind vor jeder Bearbeitung oder Montage unerlässlich, insbesondere für Luft- und Raumfahrtlegierungen wie TC4 und TA15.
Querschnittsmikroskopie und REM-Bildgebung untersuchen die Kornstruktur, die Qualität der Grenzfläche und die Morphologie der wärmebeeinflussten Zone. Diese Tests bestätigen, ob die Beschichtungsschicht eine ordnungsgemäße metallurgische Bindung erreicht hat und stellen das Fehlen von Mikrorissen oder unerwünschter Phasenbildung fest – entscheidend für die Leistungsstabilität in Hochbelastungsumgebungen.
Zug-, Härte- und Ermüdungsprüfungen bewerten die mechanische Integrität des laserbeschichteten Bereichs. Härtemessungen helfen, die Gleichmäßigkeit der aufgetragenen Schicht zu überprüfen, und Ermüdungsprüfungen stellen sicher, dass das Bauteil der zyklischen Belastung standhalten kann, die in Luft- und Raumfahrtanwendungen üblich ist. Bei Bedarf werden ergänzende Behandlungen wie HIP und Wärmebehandlung durch diese Tests validiert.
Nach der Endbearbeitung durch CNC-Bearbeitung stellen Dimensionskontrollen mit CMM sicher, dass die Toleranzen den Konstruktionsanforderungen entsprechen. Oberflächenrauheitstests bestätigen das Verschleißverhalten und die Gleichmäßigkeit der Beschichtung – beides entscheidend für Titanbauteile, die in Dichtungsflächen oder rotierenden Systemen verwendet werden.
Um langfristige Zuverlässigkeit zu gewährleisten, werden Bauteile Korrosionsbelastung, thermischem Zyklieren und Erosionstests unterzogen. Diese Tests simulieren reale Betriebsbedingungen für Titanlegierungen, die in Öl und Gas, Verteidigung und Hochleistungs-Luft- und Raumfahrtsystemen verwendet werden, und validieren die Beschichtungsstabilität und Verbundfestigkeit unter rauen Umgebungsbedingungen.