Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) verbessert die Kosteneffizienz im Vergleich zu konventionellen Methoden wie Schmieden, Gießen und subtraktiver Bearbeitung erheblich. Die traditionelle Bearbeitung von Superlegierungen wie Inconel 718 erfordert oft das Entfernen von 70–90 % des Materials von einem Block, was zu hohem Abfall und längeren Zykluszeiten führt. Im Gegensatz dazu baut WAAM nahezu endkonturnahe Teile mit einer Materialausnutzung von bis zu 90 %, minimiert so den Rohstoffverbrauch und senkt die Produktionskosten.
Auch Werkzeug- und Formkosten entfallen. Für große oder komplexe Luftfahrtstrukturen, die kostspielige Feinguss-Aufbauten erfordern würden, ermöglicht WAAM die direkte Fertigung aus CAD-Modellen und verkürzt die Vorlaufzeit drastisch. In Kombination mit Nachbearbeitungsprozessen wie Superlegierungs-CNC-Bearbeitung oder Wärmebehandlung können die endgültige Maßgenauigkeit und mechanischen Eigenschaften Luftfahrtstandards erfüllen.
WAAM ist besonders kosteneffektiv für Kleinserien- oder Einzelstückfertigung, bei der traditionelle Methoden umfangreiche Werkzeuge und Einrichtung erfordern würden. Es ermöglicht auch eine Komponentenneugestaltung und schnelle Prototypenfertigung ohne zusätzliche Werkzeugkosten. In wertschöpfungsstarken Branchen wie der Luft- und Raumfahrt und Energieerzeugung ermöglicht WAAM Ingenieuren die Integration von Leichtbaustrukturen und internen Kanälen, was sowohl Montageschritte als auch Bearbeitungszeit reduziert.
Mit geeigneter Prozesskontrolle und Qualitätsvalidierung durch Materialprüfung und -analyse kann WAAM reproduzierbare Ergebnisse erzielen und bietet gleichzeitig niedrigere Produktionskosten pro Teil im Vergleich zu traditionellen Fertigungswegen.