Die Röntgenprüfung ist unerlässlich, um interne Defekte wie Porosität, Rissbildung und mangelnde Verschmelzung in laserbeschichteten Schichten zu erkennen. Sie ermöglicht eine schnelle Visualisierung verborgener Defekte im gesamten Volumen des reparierten Bereichs. Diese Methode wird üblicherweise vor der Nachbearbeitung und Montage angewendet, insbesondere für Superlegierungsbauteile, die in der Stromerzeugung und der Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden, wo Ausfallrisiken kritisch sind.
Die Rasterelektronenmikroskopie (REM) liefert hochauflösende Bilder zur Analyse der Kornmorphologie, des Bindungsverhaltens und der Qualität der wärmebeeinflussten Zone. Dies ist entscheidend für die Bewertung der Mikrorissbildung und der Legierungsausscheidung in Hochtemperaturmaterialien wie Inconel 713 oder Hastelloy C-276. Die REM hilft zu überprüfen, ob die durch Laserbeschichtung erreichte metallurgische Bindung den strukturellen Leistungsanforderungen entspricht.
Nach dem Beschichten werden häufig Tests wie HIP und Wärmebehandlung eingesetzt, um die Dichte und mikrostrukturelle Stabilität zu verbessern. REM- und Röntgentests bestätigen den Erfolg dieser Behandlungen, indem sie die Kornverfeinerung, das Fehlen von Porosität und eine gleichmäßige Beschichtungsdicke überprüfen.
Für Teile, die unter rauen Bedingungen arbeiten – wie etwa in der Verteidigung und der Luft- und Raumfahrt – liefern REM- und Röntgentests eine kritische Überprüfung der Oberflächenintegrität und Bindungszuverlässigkeit. In Kombination mit Ermüdungs- oder Korrosionstests stellen diese Methoden sicher, dass laserbeschichtete Teile vor der Inbetriebnahme Sicherheits- und Haltbarkeitsstandards erfüllen.